Geschichten

Auf die­ser Sei­te fin­det ihr z. B. Kurz­ge­schich­ten zu diver­sen The­men, die alle­samt fik­tiv sind und jeweils eine Facet­te unse­res täg­li­chen Lebens oder unse­rer Gedan­ken­welt behan­deln. Mul­ti­ple Rea­li­tä­ten, über die wir uns manch­mal nicht zu spre­chen trau­en, egal, aus wel­chem Grund. Oder die zu fan­tas­tisch klin­gen, als dass man sie für real hielte. 

Aber wer legt fest, wel­che Rea­li­tät wahr ist und wel­che nicht?

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Erde, im Jahre 3025

Kurz­ge­schich­te
Gen­re: Dys­to­pie
Lese­dau­er: 5–6 min.

Glastonbury Abbey - das Leben findet immer einen Weg
(Foto: San­dra Bar­bo­sa da Silva)

Im Jah­re 3025 exis­tiert Coro­na nur noch in Geschichtsbüchern.

Wie den­ken unse­re Nach­fah­ren über uns und unser Ver­hal­ten in Corona-Zeiten?

Die fünf­zehn­jäh­ri­ge Mara­ki sitzt an ihren Haus­auf­ga­ben und ver­steht nicht, war­um die Men­schen aus der Pan­de­mie nichts gelernt haben. In einem Gespräch mit ihrer Mut­ter lässt sie die Ereig­nis­se Revue pas­sie­ren und sin­niert dar­über, wie sich die Wer­te und Glau­bens­sät­ze der Men­schen im Lau­fe des letz­ten Jahr­tau­sends geän­dert haben – und was letzt­end­lich zum Über­le­ben der gan­zen Mensch­heit bei­getra­gen hat.

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Die Krone der Schöpfung

Kurz­ge­schich­te
Gen­re: Mys­te­ry
Lese­dau­er:
ca. 6–8 min.

(Foto: vever­ko­log auf Pixabay)

Die Heil­prak­te­rin Alya träumt immer wie­der den glei­chen Traum:

Eine wei­ße Wöl­fin beob­ach­tet, wie eine Hor­de Trun­ken­bol­de aus purem Spaß mit Pfeil und Bogen auf eine Reh­mut­ter und ihre bei­den Kit­ze schießt. Sie greift ein. Aber war­um tötet sie einen der Pei­ni­ger und ret­tet eines der Kitze?

Als Alya eines Tages beim Jog­gen im Wald von meh­re­ren Män­nern ange­grif­fen wird, hilft ihr aus­ge­rech­net ein Wolf. Bei sei­ner Ret­tungs­mis­si­on tötet er einen der Angrei­fer. Als Gefahr für die Men­schen ein­ge­stuft, wird er von den Behör­den erlegt. Alya platzt fast ob die­ser Unge­rech­tig­keit, kann aber nichts tun. 

Der Traum jedoch kehrt immer wie­der. Wel­che Ver­bin­dung gibt es zwi­schen ihr und der Wölfin?

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Blendwerk

Eine Fabel
Gen­re: Lebens­weis­heit
Lese­dau­er: 2–3 min.

(Foto: dolm06 auf Pixabay)

Es ist nicht alles Gold, was glänzt – Vor­sicht bei der Partnersuche.

Eine jun­ge Dame wird von einem ein­ge­bil­de­ten, eit­len Schön­ling in einer Bar ange­bag­gert. Er protzt mit sei­nem guten Aus­se­hen und ver­sucht sie damit einzufangen.

Sie jedoch erklärt ihm in weni­gen Wor­ten, dass schö­nes Aus­se­hen außer zum Angu­cken zu nichts nut­ze ist und dass weni­ger manch­mal mehr ist. 

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Endstation Stuhlkreis

Kurz­ge­schich­te
Gen­re: Kri­mi
Lese­dau­er:
13–15 min.

Die Per­fek­tio­nis­tin Mela­nie Brink­mann ist durch die stres­si­ge Arbeit im Ver­triebs­in­nen­dienst einem Bur­nout nahe. Um Schlim­me­res zu ver­hin­dern, begibt sie sich frei­wil­lig in eine Kli­nik für Psychotherapie. 

Anfangs machen die idyl­lisch gele­ge­ne Kli­nik und die freund­li­chen Mit­ar­bei­ter einen guten Ein­druck, und Mela­nie beginnt sich wohlzufühlen. 

Eini­ge selt­sa­me Vor­fäl­le las­sen sie jedoch schnell skep­tisch wer­den. Mela­nie fühlt sich über­rum­pelt und bloß­ge­stellt von den Men­schen und der The­ra­pie, so dass sie eine Abnei­gung gegen ihr eige­nes Vor­ha­ben ent­wi­ckelt. Sie möch­te weg, aber die Kli­nik­ma­schi­ne­rie hat sie bereits fest im Griff.

Als aus­ge­rech­net die ner­vi­ge Fat­ma zu ihr aufs Zim­mer ver­legt wird, muss Mela­nie bei jeder Gele­gen­heit an ihre psy­chi­schen Gren­zen gehen, sie hat weder Frei­raum noch Rück­zugs­mög­lich­kei­ten und ihr ursprüng­li­ches Pro­blem wird immer bedrohlicher.

Plötz­lich stirbt Fat­ma – zu Mela­nies Erleich­te­rung. Ein Unfall?

Wie weit kann ein Mensch durch Psy­cho-Ter­ror getrie­ben wer­den? Wie schmal ist der Grat, vom Opfer zum Täter zu werden?

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Love Scamming – sie nehmen dir alles

Kurz­ge­schich­te
Gen­re: Kri­mi
Lese­dau­er:
7–8 min.

Münzgeld und zerstörtes, weinendes Sparschwein

Der Fit­ness­trai­ner Stef­fen trifft in einer Bar auf den älte­ren Robert, der mit sei­nem letz­ten Geld sei­ne zer­stör­te Exis­tenz zu erträn­ken versucht.

Nach eini­gen Wod­ka-Lemon erzählt Robert Stef­fen, wie die Frau, die er über eine Inter­net-Dating-Platt­form ken­nen­ge­lernt hat­te, ihn zusam­men mit ihren Rocker­gang-Freun­den um sehr viel Geld betro­gen hatte.

Sys­te­ma­tisch aus­ge­nom­men, steht Robert nun vor dem Ruin, und ihm droht oben­drein eine Kla­ge wegen der Ver­un­treu­ung von Firmengeldern. 

Als die lau­fen­den Nach­rich­ten berich­ten, dass Ley­la noch wäh­rend des Zeu­gen­schutz­pro­gramms getö­tet wur­de, hat Stef­fen es plötz­lich sehr eilig und ver­lässt die Bar.

Hat­te Ley­la sich mit den fal­schen Leu­ten ein­ge­las­sen? Oder hat­te Robert einen Schluss­strich gezogen?

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Rea­li­tät ist das, was du dar­aus machst.

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